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Die Mietpreisbremse

Viele Mieter zahlen – gerade bei einer Neuvermietung - viel zu hohe Mieten

Gerade in Ballungszentren und angesagten Städten wie Hamburg wird Wohnraum immer teurer und für viele Mieter unbezahlbar. Das liegt nicht nur an den immer weiter steigenden Nebenkosten, sondern auch an immer höher werdenden Netto-Kalt-Mieten, die die ortsübliche Vergleichsmiete deutlich übersteigen.

Was ist die ortsübliche Vergleichsmiete?

Unter ihr versteht man die Miete, die in derselben Gemeinde für vergleichbare Wohnungen üblicherweise gezahlt wird. Für die Vergleichbarkeit werden die Lage – in Hamburg in normale und gute Wohnlage aufgeteilt – und die Art der Wohnung, ihre Größe, Ausstattung und Beschaffenheit sowie energetische Merkmale herangezogen.

In Hamburg gibt es einen alle 2 Jahre erscheinenden und auf Erhebungen beruhenden Hamburger Mietspiegel, der für die meisten Wohnungen in der Hansestadt die ortsübliche Vergleichsmiete ausweist und verbindlich ist. Nur in wenigen Fällen wird die Beiziehung von 3 Vergleichswohnungen oder die Einholung eines Sachverständigengutachtens erforderlich sein.

Zahlen auch Sie zu viel Miete?

Haben Sie den Mietvertrag für Ihre Wohnung nach dem 1. Juli 2015 geschlossen, schützt Sie die Mietpreisbremse vor unangemessen hohen Mieten.

Die Mietpreisbremse gilt in ganz Hamburg bei Wiedervermietung einer Wohnung. Bei einem Mieterwechsel darf demnach der Vermieter mit der neuen Miete die ortsübliche Vergleichsmiete nur um maximal 10 % überschreiten.

Sollte die von Ihnen gezahlte Miete über dieser Grenze liegen, so können Sie den Mehrbetrag ab der entsprechenden Rüge zurückfordern und die Miete künftig um diesen Betrag reduzieren. Die Mietpreisbremse greift nicht, wenn

  • die Wohnung im Oktober 2014 oder später errichtet worden ist
  • die Wohnung vor Abschluss des neuen Mietvertrags umfassend renoviert wurde
  • die vorherige Miete auch schon die ortsübliche Vergleichsmiete um mehr als 10 % überstiegen hat.

Aber was bedeutet das für Ihren Mietvertrag?

Wie hoch ist die ortsübliche Vergleichsmiete? Ist die Renovierung so umfassend, dass sie die Wirksamkeit der Mietpreisbremse ausschließt? Das alles sind Fragen, die für jede Wohnung und jeden Mietvertrag individuell und sachlich beantwortet werden müssen. Mit unserer rechtlichen Kompetenz und langjährigen Erfahrung prüfen wir die Höhe Ihrer Miete. Von uns erfahren Sie, welche Rechte Ihnen zustehen und wie Sie sie durchsetzen können. Im Falle eines Rechtsstreits empfehlen wir Ihnen qualifizierte Rechtsanwälte.

Wir überprüfen Ihre Miete bei der Neuvermietung einer Bestandswohnung.

Haben Sie keine Rechte, wenn die Mietpreisbremse nicht greift?

Auch wenn Sie den Mietvertrag für Ihre Wohnung bis zum 30. Juni 2015 geschlossen haben,  müssen Sie nicht jede Mietpreisüberhöhung oder gar Mietwucher akzeptieren. Denn auch dann stehen Ihnen gesetzliche Regelungen zur Seite.

Sie glauben, dass Sie eine zu hohe Miete zahlen. Dann kommen Sie zu uns – wir prüfen unter Berücksichtigung aller rechtlich relevanten Umstände die Sach- und Rechtslage und beraten Sie betreffend Ihre Möglichkeiten.

Vertrauen Sie auf unsere Kompetenz und Erfahrung!